Katastralplan von 1823
Zur Darstellung von Oberlainsitz sind der südliche Streifen von Blatt 6 und Blatt 8 notwendig.

Haus Kat. 41(heute Nr. 39) bis Kat. 72 (30) wurden damals Oberlainsitz zugerechnet. Die Numerierung erfolgte rechts des Flusses aufwärts bis Kat. 49 (Kat. 48 -Poppinger, hier initial dargestellt- ist heute Nr. 45, Kat. 49 in der Nähe des Bahnhofs), links des Flusses abwärts von Kat. 50 (heute Nr. 1, Höbarth) bis Kat. 72 (heute Nr. 30, Kuttner).
Auffallend ist das Fehlen der Häuser mit den heutigen Nummern 33 (Kaineder), 34 (Swoboda), 35 (Neugschwandtner), 36 (Poiss), 37 (Bäck), 38 (Hackl) - alle im weiteren Bereich des Mühlbachs und der sog. Froschau. Nach Numerierung im Kataster lägen diese zwischen 40 und 41. Der Grund gehörte damals noch zur Mühle (Kat. 69, 70, 71) und zu den beiden benachbarten Häusern (Kat. 67, 68).
Zwischen Kat. 57 und 58 steht heute das Haus Nr. 10 (Stütz). Zwischen Kat. 61 und 62 das Haus 46 (Pfeifer) und 15 (Pollak), das von der Gemeinde ursprünglich als Armenhaus gebaut worden war. Kat. 63 (Lassl) steht noch nicht auf dem Berg, es ist erst im vorigen Jahrhundert nach einem Brand verlegt worden. Herunten befindet sich heute ein Holzhaus, eh. Stütz Horst. 
Haus Kat. 64 (heute 18, Prinz) steht dort, wo es bis 1991 stand, bevor es der neuen Bundesstraße weichen musste. Die beiden Kranberghäuser (heute Nr. 19, 20) sind zu der Zeit noch nicht gebaut. Vom großen Hof Kat. 67 ("Berliner Prinz") ist nur noch eine Stallmauer übrig: Auch dieses Haus wich einer Wegverbreiterung. Kat. 70 ist heute Rangierplatz für das Sägewerk. Nördlich von Kat. 68 ("Auf der Zeil") stehen zu unserer Zeit die Häuser Vogler, Bäck und Wielander, alles Arbeiterhäuschen ohne Landwirtschaft. Es fehlen natürlich auch noch die beiden Milchhäuser und das Trafohäuschen. Und: Die Straßen von 1955 und 1992 genauso wie die Bahntrasse von 1902.